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Pressestimmen

Ein herausragendes Chor-Erlebnis

Wer das Wochenende besinnlich ausklingen lassen wollte, war in St. Marien genau richtig. Dort begeisterte der Kammerchor Cantus Firmus Wetterau die Kirchenbesucher mit einem hervorragenden Passionskonzert...
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(TaunusZeitung, 24. März 2015)

Kongeniale Interpretationen

Kammerchor "Cantus Firmus" beeindruckt mit Werken von der Renaissance bis zur Gegenwart

(...) Wer die eigene musikalische Tätigkeit - in dem für musikalische Laien sehr hilfreichen Programmheft - nur als "Hobby" bezeichnet, stellt sein Licht zweifellos unter den Scheffel. Der knapp 40 Sängerinnen und Sänger zählende Chor agiert auf sehr hohem Niveau, ohne jedoch - im schlechten Sinn - "professionell" zu wirken. Dies ist zweifellos dem guten menschlichen Verhältnis der Mitwirkenden geschuldet.
Das Programm begann mit der sechsstimmigen Motette "vidi speciosam" des bedeutenden spanischen Renaissancekomponisten Tomás Luis de Victoria (...) Die perfekte Interpretation dieses seinerzeit berühmten, anspruchsvollen Werks (Einsätze, unterschiedliche tempi, Rhythmik) war ein gelungener Auftakt. Unauffällig-zurückgenommen führt Werner Ciba seine Sänger.
(...) Jesus als Retter im Sturm auf dem See Genezareth: Siegfried Strohbachs kontrastreiches, hochdynamisches Werk wird von "Cantus firmus" kongenial interpretiert. Die hohe Kunst, unterschiedlichste Stimmungslagen gleichsam wie von selbst zum Klingen zu bringen, ist ein weiteres Markenzeichen des Chors.
(...) widmete sich "Cantus Firmus" im zweiten Teil des Konzerts der weltlichen Chormusik. (...) Einmal mehr besticht der Chor mit der hochentwickelten Fähigkeit zur Empathie - diesmal in Geist und Stimmung der Romantik.
(...) Drei Zugaben nach nicht endenwollendem Applaus legten Zeugnis vom hohen musikalischen Niveau des "Cantus-Firmus"-Konzertes ab.
(Wetterauer Zeitung, 17. Juli 2014)

"Sicherer Chorgesang" begeistert Publikum

Der Kammerchor "Cantus firmus" unter der Leitung von Werner Ciba ist in Bad Homburg durch verschiedene Auftritte in guter Erinnerung: er war die Wahl für viele Freunde des unbegleiteten Chorgesangs, die sich in der Marienkirche einfanden.
(...) Unwirklich rein und homogen fügten sich die Stimmen zu Dreiklängen, fanden sich nach kleinen kapriziösen Verzierungen wieder zusammen. Ja, das können sie, die 30 Sängerinnen und Sänger des "Cantus firmus" (...) ohne instrumentale Absicherung die Töne sicher treffen und halten, vier-, sechs- und achtstimmig.
Werner Ciba als erfahrener Chorleiter und Dozent am Institut für Musik in Koblenz kennt die Chorliteratur wie seine Jackentasche. Er ging in der Auswahl seiner Stücke weniger ausgetretene Pfade und solche, die heute nicht mehr so oft begangen werden und ein wenig zugewachsen sind.
Den Übergang zum zweiten, weltlich-heiteren Teil übernahm Eva-Maria Anton-Sokoli an der Orgel mit einer Sonate von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Souverän und kraftvoll im Ausdruck belegte sie die Entwicklung des Stückes (...)
(...) Reigen der weltlichen Lieder (...) Hier hatten sowohl der Männer- als auch der Frauenchor Gelegenheit zu brillieren, was sie sicht- und hörbar auskosteten.
Wenn dann die letzten gesungenen Worte lauten: "Laßt die Sorgen drauß, hier nicht herein!", dann mag man das Klangbad dieser Musikwelt gar nicht mehr verlassen, jedenfalls nicht ohne eine Zugabe.
(Taunus Zeitung, 22. Juli 2014 - Sabine Schlichte)

Aufs Wesentliche besinnen

Kammerchor "cantus firmus" schlägt einen musikalischen Bogen von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert

(...) Ein zunehmend fasziniertes Auditorium spendete den meisterhaft dargebotenen Chorwerken von Josquin Desprez bis hin zu Hugo Distler begeisterten Applaus. Ebenso beeindruckten Eva-Maria Anton-Sokoli (Orgel) sowie Stefanie Lange (Kontrabass) und Maike Kunstreich (Violoncello), die Werke von Jacob Herman Klein bis Paul Hindemith vortrugen.
(...) Bereits in der Darbietung von fünf Chorwerken aus dem späten 15. und 16. Jahrhundert (...) demonstrierten die 37 Sänger unter dem sparsam-souvenränen Dirigat Cibas ihr beeindruckendes Können in der Interpretation alter Musik.
(...) Distlers durchkomponierte (...) siebenstrophige Choralpartita nach dem Lied "Es ist ein Ros entsprungen" (...) verlangt dem Chor als Ganzem wie den Solisten alles an Können ab. (...) Wer dieses "cantus firmus"-Chorwerk so vollendet (...) zu Gehör bringen kann, wie es der Kammerchor vorführte, darf sich zur "Oberliga" in seinem Fach zählen.
"Wachet auf, ruft uns die Stimme/(...)" (...) stellt (...) hohe Anforderungen an die Interpreten. Auch ihnen wurden die Akteure scheinbar mühelos gerecht.
(...) Erfüllt und bewegt verließen die Zuhörer ein beeindruckendes Konzert - hervorragend geeignet, sich wieder einmal auf Wesentliches zu besinnen und die Niederungen des Alltags für ein paar Stunden hinter sich zu lassen.
(Wetterauer Zeitung, 12. Dezember 2013)

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(Wetterauer Zeitung, 25.1.2013)

Musik in der Passionszeit berührt die Seelen

Kammerchor "cantus firmus Wetterau" und Organistin Eva-Maria Anton-Sokoli geben Konzert in Büdinger Marienkirche

Mit einem berührenden Konzert zur Passionszeit zogen der Kammerchor "cantus firmus Wetterau" unter der Leitung von Werner Ciba und die Organistin Eva-Maria Anton-Sokoli die aufmerksam lauschenden Zuhörer der Marienkirche zu Büdingen in ihren Bann. Etwa 30 Sängerinnen und Sänger und die Musikerin präsentierten durch ihre klaren Stimmen, die Homogenität des Gesamtklangs und das hervorragende Können auf der Orgel Musik auf höchstem Niveau.
(...) Der Chor begann nach der Begrüßung durch die Dekanatskantorin Barbara Müller zunächst von der Empore aus mit drei Strophen aus dem Lied von "Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen", die Bach in die Matthäuspassion übernommen hat. Begleitet wurde er dabei von der Orgel. Gleich dabei wurde die Qualität des Chores sowie das brillante Spiel der Organistin deutlich.
(...) Für die Improperien oder auch Heilandsklagen da Palestrinas teilte sich der Chor in drei Gruppen auf der Empore. Diese andachtsvolle Komposition ist außergewöhnlich schlicht, aber stark liturgisch geprägt. (...) Die Musik war kontemplativ und meditativ und berührte die Seelen der Zuhörer. Bei diesem langen Stück (...) hatten die klaren Stimmen der Mitwirkenden durch die gute Akustik des Gotteshauses einen besonders langen Nachhall im Kirchenschiff.
Danach wechselte der Chor in den Altarraum, um von dort sehr eindrucksvoll vier Lieder zum Leiden und Sterben Jesu zu singen. Weiter ging es mit Bachs Fuga in c-Moll, BWV 546, die nach vielschichtigen Kombinationen in einem gloriosen Schluss endet. Im letzten Konzertteil sang der Kammerchor von der Empore fünf Choralstrophen aus dem Lied "O Haupt voll Blut und Wunden" und "Befiehl du deine Wege" nach der Melodie des erstgenannten Liedes. (...) Auch dabei beeindruckte der Chor, begleitet von der Orgel, das Publikum zutiefst sowohl durch die Klangfülle als auch durch die Vielschichtigkeit seines gefühlvollen Gesangs. Zudem waren noch drei Bach'sche Orgelchoräle zu hören, die sowohl Spannung, mächtigen Klang, kunstvolles Ineinander ebenso wie ruhige Folgen präsentierten.
Mit dem "cantus firmus Wetterau" unter dem Dirigenten Werner Ciba und der Organistin hatte das große Publikum ausgezeichnete Interpreten in Büdingen. (...)
Obwohl die Leidenschaft der Sängerinnen und Sänger der Musik gilt und trotz ihrer hohen Ansprüche verstehen sie ihren Chorgesang als Hobby, das vor allem Freude machen soll. Ihnen dankte Barbara Müller für das vorzügliche Konzert.
(Kreis-Anzeiger, 21. März 2012)

"Wir waren mal weg" - in der Provence

Konzertreise des Kammerchores "Cantus firmus Wetterau" führt u.a. nach Aix und Marseille

Für eine Konzertreise in die Provence verabschiedete sich der Kammerchor "Cantus Firmus Wetterau" unter Chorleiter Werner Ciba. Der Vorsitzende Hubert Harbach hatte die Konzertreise zusammen mit dem Chef und Gründer von Les Festes d'Orphée, Guy Laurent, organisiert. Les Festes d'Orphée ist ein Ensemble in Aix-en-Provence, bestehend aus Orchester und Chor, das sich der Wiederentdeckung und Aufführung von Werken provenzialischer Komponisten (insbesondere des Barock) widmet und Konzertreihen organisiert, in die der "Cantus firmus" in diesem Jahr eingebunden war. Die Reise begeisterte den Chor durch die gelungene Mischung aus Konzerten, Kultur und Erholung.
Für insgesamt drei Konzerte hatte der "Cantus Firmus" ein weltliches und ein geistliches Programm vorbereitet. Das weltliche Programm unter dem Titel "Tanzen und Springen" umfasste Tanz- und Liebeslieder der französischen und deutschen Renaissance, darüber hinaus Vertonungen des 20. Jahrhunderts von alten deutschen Texten. Es wurde in der Reihe "Mardi musical" in Aix aufgeführt. Das geistliche Programm hatte der Chor bereits im heimischen Engelthal vorgestellt, es wurde an zwei Abenden in Aix und in Marseille aufgeführt. Eingebunden in die "Messe a quatro voci" von Claudio Monteverdi sang der Chor Werke von Brahms, Kaminski, Pärt und Baumann; abgeschlossen wurde das Programm durch Spirituals und das "Pater noster" von Maurice Duruflé. Der Chor begeisterte das französische Publikum durch seine Programmauswahl und durch seine hohe Qualität. Guy Laurent und Werner Ciba werden die Verbindung nicht abreißen lassen und sich künstlerisch austauschen.
Geselligkeit, Kultur und Erholung bildeten eine ausgewogene Mischung im Reiseprogramm. Als einen Höhepunkt des touristischen Programms empfanden die Sänger und Sängerinnen die Bootsfahrt durch die Calanques, die "Fjorde des Mittelmeeres" zwischen Cassis und Marseille. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Zisterzienserabtei Silvacane, etwa 25 km Kilometer nordwestlich von Aix-en-Provence. Untergebracht war der Chor etwas außerhalb des Stadtzentrums von Aix. Die Konzertreise war für alle Teilnehmer auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung in südfranzösischer Lebensart - und Anlass zum Nachahmen.
(Wetterauer Zeitung, 12. November 2011)

Hohe Stimmen erfüllen Kirchenschiff

Wetterauer Chor "cantus firmus" gibt unter der Leitung von Werner Ciba beeindruckendes Konzert in Klosterkirche Engelthal

Ein beeindruckendes Konzert bot der Wetterauer Chor "cantus firmus" jetzt in der Klosterkirche Engelthal. Dem hohen Anspruch, den der lateinische Name des Chores, der übersetzt "sicherer Gesang" bedeutet, wurden die 33 Sänger unter der Leitung von Werner Ciba uneingeschränkt gerecht.
(...) In der außergewöhnlichen Akustik der Klosterkirche entfalteten die Kompositionen durch den virtuosen Gesang eine ganz eigentümliche Wirkung.
So war bei der "Messa a quattro voci da capella" von Claudio Monteverdi bei den hohen Stimmen das gesamte Kirchenschiff mit Klang erfüllt. Doch auch die modernen Werke wie "Tribute to Cesar" des zeitgenössischen Komponisten Arvo Pärt stellten mit ihren akustischen Effekten hohe Ansprüche. Leise Töne, minutenlang gehalten, bildeten einen Klangschleier, über dem sich der Chorgesang entfaltete.
Gerade diese Stücke waren mit klassischen Harmonien ein besonderes Erlebnis. So war im "Pater noster" von Max Baumann die Anrufung Gottes auch akustisch hervorragend umgesetzt. (...) Das große Publikum belohnte dieses ergreifende Werk mit spontanem Applaus.
Im letzten Teil des Konzerts stellte Ciba nach den klassischen Chorwerken fünf Spirituals, darunter auch eine eigene Komposition, vor. Trotz des gänzlich anderen Charakters konnten diese die Zuhörer mindestens genauso begeistern wie die vorherigen Stücke.
(...) Beim letzten Stück des regulären Programms "Witness" kam fast so etwas wie Pop-Konzert-Atmosphäre in der Kirche auf. Unwillkürlich wippte das Publikum den mitreißenden Rhythmus mit den Fußspitzen mit.
(...) die Zugabe, die das Publikum mit stehendem Applaus erbeten hatte, (...). Notre pére von Maurice Duruflé sollte jedoch nicht das allerletzte Stück bleiben. Mit dem Abendsegen von Christian Lahusen verabschiedete sich das Ensemble "cantus firmus" von seinem Publikum. (...) Die Textzeile "Wir sagen gute Nacht und falten unsere Hände und danken dem, der wacht", war schließlich auch der gesungene Abschiedsgruß.
(Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg, 14. Oktober 2011)

Kammerchor begeistert Zuhörer im Mönchsaal

Zwei Stunden lang in vertonte Welt der Geister entführt - Soli-Auftritte - Ehrungen

"Geist-reich und Fabel-haft" nannte "cantus firmus" (...) sein Konzert zum 25-jährigen Bestehen. In den alten Mauern des Kloster Arnsburg fand er die richtige Kulisse für seinen Auftritt.
(...) Während des Konzerts im voll besetzten Mönchsaal zeigte ein in fester Hand seines Dirigenten gewachsener Chor zwei Stunden anspruchsvolle Chorliteratur von hoher Qualität. (...)
In der Pause ehrten der Vorsitzende des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes, Reinhard Bill, und der Geschäftsführer des Sängerbundes, Heinz Klein, den Chor für seine hervorragenden Leistungen. (...) Werner Ciba erhielt die silberne Ehrennadel des deutschen Chorverbandes.
(Gießener Anzeiger, 25. November 2009)

Zuhörer mit einem Konzert auf hohem Niveau verwöhnt

Zu seinem 25-jährigen Bestehen: Ensemble "cantus firmus" demonstrierte seine Vielseitigkeit - Chor und Dirigent geehrt

(Gießener Allgemeine, 23. November 2009)

Musikalische Liebesreise durch sieben Jahrhunderte

"If music be the food of love..." (Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist...) - bereits Henry Purcell vertonte diese Zeilen im 17. Jahrhundert. Der Kammerchor "Cantus firmus" hatte den Vers zum Motto eines großartigen Konzertes im Mönchsaal des Kloster Arnsburg gemacht. (...)
Fünf alte Volkslieder aus dem 13., 15. und 16. Jahrhundert, deren Melodie in unserer Zeit vergessen ist, hatte Hessenberg zu modernem Klang verholfen, ohne dabei die Wurzel zu leugnen. "Cantus firmus", zu deutsch "sicherer Gesang", setzen die Zeitlosigkeit von Text und Musik zum Thema Minne schmeichelhaft um. "Maienzeit bannet Leid" des bedeutenden Minnesängers Neidhardt von Reuenthal aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und damit der älteste Text des Konzertes erwachte durch den Vortrag zu neuer Lebendigkeit.
(...) Besonders ergreifend interpretierte der Chor Sätze aus Purcells Oper "Dido und AEneas". Majestätisch triumphierten die Sänger auf "den Hügeln und Tälern", um dann der Arie der Dido an ihre Dienerin Belinda zu lauschen. Ergreifend füllte Sabine Kießling-Parr das Sopransolo mit Leben.
(...) Pianist Joachim Wagenhäuser, (...) nutzte seinen Soloauftritt, um das Publikum mit dem Rondo capriccioso op. 14 von Felix Mendelssohn-Bartholdy von seiner Kunstfertigkeit zu überzeugen. Ein "Ständchen" von Franz Schubert für Frauenchor und Bariton, wundervoll gesungen von Stefan Groos, und "Der Ausflug" von Giaocchino Rossini rundeten das Programm ab. Doch ohne Zugaben ließ das Publikum die Akteure nicht gehen. Mit dem "Abendsegen" von Christian Lahusen verabschiedeten sich die Musiker aus dem voll besetzten Mönchsaal.
(Gießener Allgemeine, 10. Juni 2008)

Schöne Stimmen aus der Wetterau

So begannen die Sänger mit fünf Volksliedern von Kurt Hessenberg (1908 bis 1994), ein bekannter deutscher Kirchenmusiker der Neuzeit. Die Texte (...) stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und geben das Stimmungsbild der Menschen zu dieser Zeit wieder. "Mit Lust tret ich in diesen Tanz, ich hoff' mir werd ein schöner Kranz ..." war ein sehr stimmungsvoller Einstieg in das Konzert, der die sauberen und ausgearbeiteten Stimmen eindrucksvoll zu Gehör brachte.
Die Sänger ließen ihre Lieder sanft ausklingen, mit langem, leise verebbendem Nachhall, bei dem es ganz mucksmäuschenstill in der Kirche war. In die Epoche des späten Mittelalters hinein gehört der Komponist Henry Purcell (1659 bis 1695) der in seinen Liedern das frohe, aufgeschlossene Leben der Menschen preist: "Let's Pipe And Dance And Lough And Sing", ein Motto, das der Chor hervorragend umsetzte (...).
Ein wunderbarer Höhepunkt des gesamten Konzerts war dabei der nur vom Klavier (Pianist Joachim Wagenhäuser) begleitete Auftritt der Sopranistin Sabine Kießling-Parr. Sie schlüpfte in die Rolle der antiken Dido, die - von ihrem Geliebten verlassen - ihrer Dienerin Belinda ihr Leid klagt: (...) Ein beeindruckendes Solo. Auch im Duett mit Stefan Groos (Bass) wusste die Sopranistin zu überzeugen. Beide wurden mit heftigem Beifall belohnt.
(...) und Gioacchino Rossini brachte schließlich den krönenden Höhepunkt des Konzertes: Sein "La Passeggiata" (zu deutsch: Der Ausflug) aus dem Album "L`Album Italiano" kam so virtuos und humorvoll vorgetragen daher, dass "Cantus firmus" die Aussage des Komponisten "Alle amüsieren sich bei meiner Musik" auf das Trefflichste unterstrich. Das Publikum war sich einig: Dieser Chor mag gerne wiederkommen.
(Frankfurter Neue Presse, 14. Juni 2008 - Jürgen Schnegelsberg)

Musik als "Nahrung der Liebe" erfüllte das Gotteshaus

"If music be the food of love...", - wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, - so lautet der Name des Programms, das der Kammerchor "cantus firmus" aus der Wetterau am Samstagabend in der evangelischen Kirche vorstellte. Rund 60 Zuschauer erlebten ein Konzert auf sehr hohem Niveau.
Am Anfang des Abends standen "fünf alte Volkslieder" des Frankfurter Komponisten Kurt Hessenberg,der im August 100 Jahre alt geworden wäre. (...) Der gemischte Chor vermittelte den Zuhörern nicht nur einen ersten starken musikalischen Eindruck, sondern gleichzeitig einen poetischen Genuss. Tiefe, dem Frühling gewidmete Poesie, gepaart mit exaktem, ausdrucksstarkem Gesang - die einzelnen Stimmen wechselten betont und sich gegenseitig tragend, machten den Vortrag zum Erlebnis. (...)
(...) Jetzt traten neben dem Chor auch die beiden Solisten Sabine Kießling-Parr und Stefan Groos (Sopran und Bariton) hervor. Drei einfühlsame Duette von besonderer Intensität erklangen, begleitet von Joachim Wagenhäuser am Flügel. (...)
(...) Dazwischen erklang mit dem Rondo capricioso op. 14 von Mendelssohn-Bartholdy ein Klaviersolo, bei dem Wagenhäuser seine Virtuosität eindrucksvoll unter Beweis stellte.
(...) Fast unmittelbar in die italienische Oper versetzt fühlte sich das Publikum beim abschließenden, ebenso kunst- wie humorvollen "La Passeggiata" - zu Deutsch: der Ausflug - von Gioacchino Rossini. Die Zuschauer applaudierten begeistert und kamen noch in den Genuss von zwei Zugaben. Mit dem Abendsegen von Lahusen endete das überzeugende Konzert.
(Usinger Anzeiger, 9. Juni 2008)

Intonationsklarheit und Brillanz der Soprane gelobt

"Cantus firmus Wetterau": Konzertreise durch die Provence - Kirchenkonzerte in Sorgues, Morières les Avignon und Avignon

Der Kammerchor "cantus firmus Wetterau" war nach zwei erfolgreichen Sommerkonzerten im Oktober eine Woche lang auf Konzertreise durch die Provence (Südfrankreich). Aufgrund persönlicher Kontakte hatte der Chor eine Einladung in die Region Avignon erhalten. Auf dem Programm der Reise standen drei große Konzerte in Kirchen der Region. Werner Ciba, der Leiter des "cantus firmus", hatte ein äußerst anspruchsvolles Programm zusammengestellt, das geistliche Werke von der Renaissance bis zur Moderne umfasste; es enthielt u.a. Kompositionen von Palestrina, Purcell, Reger, Grieg, Poulenc und Duruflé. Den Abschluss bildeten Spiritualsätze amerikanischer Komponisten. (...)
Der in Sorgues ansässige Chor "Amista" und sein Chorleiter Marceau Apap hatten alle Konzerte organisiert. (...)
Der Chor wurde nach allen Konzerten begeistert gefeiert und durfte die Bühne nie ohne Zugabe verlassen. Das Publikum erwähnte immer wieder die Klarheit der Intonation und besonders die Brillanz der Soprane. Beeindruckend war der Vortrag des Magnificat von Arvo Pärt, dessen ungewöhnliche Harmonik sich in den Kirchen flirrend verbreitete. Wieder zu Hause beschloss der Chor die Reihe seiner Konzerte des Herbstes mit einem Auftritt in der Basilika in Ilbenstadt.
(Wetterauer Zeitung, 31.Oktober 2006)

A capella durch die Jahrhunderte gereist

Durch saubere Intonation und hohe Präzision überzeugte der Chor "cantus firmus Wetterau" bei seinem Auftritt in der Petterweiler katholischen Kirche.
(Wetterauer Zeitung, 16. Juni 2006)

"Meine Seele erhebet den Herrn"

Konzert des "cantus firmus" und des Kinder- und Jugendchores "Mörler Spatzen" in der St. Bonifatiuskirche

(...) Der "cantus firmus" (...) begann mit einem zeitgenössischen Magnificat von Pärt (1989 komponiert) in beeindruckend sicherer Intonation. Hell und homogen die Frauenstimmen, klar und sicher die schwierigen Harmonien der relativ selbständig nebeneinander herlaufenden Stimmen herausgearbeitet. Diesem vielleicht schwierigstem Stück des Magnificat-Programmes galt die erhöhte Aufmerksamkeit von Chor und Publikum und war geschickterweise wohl deshalb an den Anfang gestellt. Eine beeindruckende Leistung. Der Sprung zu Josef Rheinbergers "Ave Maria gratia plena" (...) schmeichelte dann wieder mehr dem allgemeinen Musikgeschmack. Doch gilt auch hier den Sängern und ihrem Dirigenten höchstes Lob - sind nicht nur die Stimmen sauber geführt, auch die Dynamik ist deutlich herausgearbeitet, wie überhaupt der Klang des ganzen Stimmkörpers durch seine Homogenität beeindruckt. Es folgten noch ein "Salve Regina" von Francis Poulenc, (...) das volltönend melodische "Ave maris stella" von Edward Grieg und schließlich ein Deutsches Magnificat von Heinrich Schütz.
Werner Ciba, der Leiter des Chores ist nicht wenig ambitioniert, was Niveau und Repertoire seines von ihm 1984 gegründeten Chores angeht. (...) Etwa 30 Stimmen zu einem homogenen, sauberen Chor zu fügen, dazu bedarf es sehr viel Übung und Disziplin, ein gutes Gehör - auch seitens der Sänger - und nicht zuletzt eine ausdauernde Stimmschulung. Diese grundlegende Vorübung eines jeden Chores hat Anne Ciba seit 1989 übernommen.
(...) Das begeisterte Publikum dankte Leiter und Sängern mit lange anhaltendem Applaus.
(...) Beinahe wie ein Jubilate und Dankeschön für diese schöne Chorstunde erklang das von beiden Chören vereint im Wechsel mit der Gemeinde und von der Orgel begleitete Lied "Macht hoch die Tür".
(Wetterauer Zeitung, 17. Dezember 2005 - Gertrud Gilbert)

Musikalische Impressionen aus Europa

Begeisterndes Konzert des Kammerchors "cantus firmus Wetterau" im Kloster Arnsburg

Der Kammerchor "cantus firmus Wetterau" gab unter der Leitung von Werner Ciba, Dozent im Institut für Musik an der Universität Koblenz, am Sonntag im Mönchsaal des Klosters Arnsburg ein Konzert, das mit seinem Programm "Musikalische Impressionen aus Europa" und seinen exorbitanten Leistungen weit über das Level eines Laienchores hinausreichte.
Sie eröffneten ihr Konzert mit zwei sechsstimmigen Sätzen und einem achtstimmigen Satz von Henk Badings (1905 bis 1987), mit den "Trois Chansons Bretonnes - bretonische Lieder (1946)". (...) Badings Musik ist voller romantischer Expressivität, die wechselnden Stimmungen mit großer Sicherheit vom Chor und dem Pianisten Stephan Rahn dargeboten.
Nach dem Niederländer folgte das einzige Chorwerk des französischen Komponisten Maurice Ravel (1875 bis 1938), der es während des 1. Weltkrieges schrieb. (...) Alle Teile des Zyklus werden vom Chor kontrastreich, mit einem Höchstmaß an dynamischer und rhythmischer Flexibilität dargeboten. Der Pianist Stephan Rahn, in vielen internationalen Wettbewerben hoch dekoriert, findet in den "Deux Arabesques" von Claude Debussy (1862 bis 1918) zu einem wundervollen, für seine Musik charakteristischen Klang, verwirklicht das "Rankenornament" der beiden Arabesken und lässt so die reiche Figuration und das freie Spiel der Melodielinien in den frühen Kompositionen (1888) in ausgewogenen Valeurs aufblühen.
Nach den französischen Klängen wandte sich der Chor mit "Tre körvisör" von Wilhelm Stenhammar (1871 bis 1927) der Musik des Schweden zu. (...)
Ein großer Reiz des Konzertes lag in der Vielfalt der angebotenen Kulturkreise. Insgesamt erklangen Chöre aus acht bis zehn Völkern, dazu noch mit zumeist wenig bekannten Werken. So folgten nach der Pause "Vier slowakische Volkslieder" von Béla Bartók (1881 bis 1945). (...)
Eine weitere farbliche Bereicherung war der Einschub von drei Duetten mit Sabine Kießling-Parr (Sopran) und Stefan Groos (Bariton). Die beiden Solisten aus den Reihen des Chores sangen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791) " Reich mir die Hand, mein Leben" aus "Don Giovanni", "Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus "Die Zauberflöte" und von Christoph Willibald Gluck (1714 bis 1787) das Duett "Treuloses Herz voll Tücke". Ihnen gelang es, mit ihren schönen Stimmen und natürlichem Charme, verstärkt durch sprechende Mimik und Gestik, die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer im Mönchsaal in ihren Bann zu ziehen. Das steigerte sich noch bei dem Duett aus der komischen Oper von Gluck "Le Cadi dupé - Der betrogene Kadi", in dem sie pseudodramatische Züge einzubringen wussten. Dieses sängerische Vermögen der Solisten und des gesamten Chores stützt sich auf die kompetente Stimmbildung seit 1989 von Anne Ciba, die auf den "Grundzügen des funktionalen Stimmtrainings" basiert.
Diese vokalen Vorzüge konnten sich auch in dem berühmten "Ständchen" für Männerstimmen und Frauenchor voll entfalten. Es war wundervoll, wie in dem Dialog der beiden Gruppen die Kontraste zwischen dem Piano und dem Forte deutlich wurden, wie sie szenische Darstellung von "Zögernd leise" am Beginn und dem "...es verstummt die frohe Weise" der Frauen und dem "schleichen wir uns wieder fort" am Ende wahrlich musikalische Gestalt annahm.
Gioacchino Rossini (1792 bis 1868) (...) wurde vor allem durch seine Opern und geistliche Werke berühmt. (...) die drei Chöre verraten mit ihrer virtuosen Klavierbegleitung in "I Gondolieri", "Toast pour le nouvel an" und "La Passeggiata" so viel Genie und Witz, dass ein Wort, das Rossini über seine Opern sagte, auch auf den humorvollen Schluss des anspruchsvollen Konzertes zutraf: "Alle amüsierten sich über meine Musik!". Und in der Tat: Das gelang dem Chor "cantus firmus Wetterau" mit seinen Solisten, dem musikalisch und technisch brillanten Pianisten Stephan Rahn und - last but not least - dem absolut souveränen, inspirierenden Dirigat von Werner Ciba, der in ausgefeilten Programmen immer wieder unbekannte oder wenig bekannte Stücke aufnimmt. Das Publikum gab seinen Dank für die Sternstunde des Chorgesangs durch nicht enden wollenden Beifall kund, der durch eine Zugabe belohnt wurde. (...)
(Wetterauer Zeitung, 8. Juni 2005 - Josef Flörsch)

Mit Musik ein Zeichen für Hilfsbereitschaft gesetzt

Benefizkonzert des Zonta Clubs Bad Nauheim-Friedberg im Dolce-Theater für Opfer der Flutkatastrophe - Erlös geht nach Colombo (Sri Lanka)

Voller Freude konnte die Präsidentin des Zonta Clubs Bad Nauheim-Friedberg Carla Linkenbach, nahezu 500 Gäste im Dolce-Theater Bad Nauheim begrüßen, die zum Benefizkonzert zugunsten der Flutopfer in Südasien gekommen waren. (...)
(...) Mit dem Kammerchor "cantus firmus" unter der Leitung von Werner Ciba erklang eine andere Tonsprache, die das "schönste Instrument - die menschliche Stimme" in das Konzert mit einbezog.
Der Chor, der aus Liebhabern der Chormusik besteht und ein erstaunliches Niveau mit hoher Stimmkultur erreicht hat, sang zunächst zwei Madrigale aus "Lamento d'Arianna" von Claudio Monteverdi (1567 bis 1643). (...) Im Zentrum seiner Musik steht "L'affeto", das Bewegen der Seele und des Gemütes. Und das gelang dem Chor ausgezeichnet mit den im Kopfklang edel geführten Stimmen dem Publikum zu vermitteln. Gleiches errreichte der Chor auch mit "Tre Körvisor (1890)" des schwedischen Komponisten Wilhelm Stenhammar (1871 bis 1927). Die drei Lieder bezauberten durch ihre Verwandtschaft mit dem schwedischen Volkslied und einem typischen Lokalkolorit.
Dem starken Schlussbeifall, der nicht nur dem Chor, sondern allen Mitwirkenden galt, beantwortete das Vokalensemble mit einem sanft ausklingenden "Abendlied" des deutschen Komponisten Christian Lahusen (1886 bis 1957), das ein außergewöhnliches, affektenreiches Konzert beschloss.
(Wetterauer Zeitung, 16. Februar 2005 - Josef Flörsch)

Cantus firmus singt seit 20 Jahren

Der Wetterauer Kammerchor feiert Jubiläum / Repertoire aus weltlicher und geistlicher Musik

Sie singen meist a cappella, mischen humorvolle und ernste, geistliche und weltliche Musik - der Chor cantus firmus blickt auf 20 Jahre Kammermusik zurück.
Der Wetterauer Kammerchor cantus firmus ist 20 Jahre alt. Alles begann im November 1984 im Haus von Werner Ciba, dem Chorgründer und seitherigem Leiter. Damals saßen 25 singbegeisterte Menschen zusammen und beschlossen, künftig gemeinschaftlich zu singen. Sie gaben ihrem Projekt den Namen cantus firmus, das bedeutet "sicherer Gesang".
Bereits im darauf folgenden Dezember hatte der junge Chor seinen ersten Auftritt bei einem Adventsgottesdienst in Wölfersheim. Die Aufführung der Messe in D-Dur von Dvorak, die musikalische Teilnahme an Gottesdiensten und an einem Liederabend standen 1985 auf dem Programm. 1986 folgte ein erstes Pokalsingen. Hier heimste die Gruppe gleich vier erste Preise und einen Sonderpreis ein. Das erste Chorwochenende verbrachten die Mitglieder 1987 in Ilbenstadt. Neben zahlreichen Konzerten in ihrer Heimat trat der Chor 1991 auch im sächsischen Gotha auf.
Vier große Konzerte 2004
Das vergangene Jahr, das Jubiläumsjahr des Chores, war durch vier große Konzerte geprägt. Den Auftakt gab ein Frühlingskonzert in Altenstadt. Ihm folgten im Juni Kirchenkonzerte in Laubach und Friedberg mit Motetten von Bach und Hessenberg sowie Werken von Monteverdi und Brahms. Im Oktober gipfelte das Jubiläum in der Aufführung des Oratoriums "Die Schöpfung" von Haydn, welches gemeinsam mit dem Kammerchor Koblenz, dem Schöneck-Ensemble und Solisten stattfand. Am Jahresende stand ein Adventskonzert mit dem Kinderchor "Mörler Spatzen" in Bad Nauheim.
Gelegentlich mit Pianist
Das musikalische Programm ist eine Mischung aus geistlicher und weltlicher Musik. Manchmal begleitet der Pianist Joachim Wagenhäuser den Chor, meistens treten die Sängerinnen und Sänger jedoch a cappella auf. Es gibt Humorvolles und Ernstes, Tiefgründiges und Unterhaltsames. Auch im Rundfunk war cantus firmus schon zu hören. Eine Konzertreise nach Italien im Herbst 2002 brachte den Mitgliedern internationale Erfahrung.
Im Juni dieses Jahres wird der cantus firmus wieder in Friedberg mit einem weltlichen Programm zu hören sein. Der Titel des neuen Chorprojektes bleibt vorerst noch geheim.
(Frankfurter Rundschau, 12. Januar 2005)

Stehende Ovationen für reinen Chor- und Orgelklang

"Cantus firmus Wetterau" und die "Mörler Spatzen" begeisterten das Publikum mit ihrem Adventskonzert

(...) Ihr Adventskonzert mit Werken vom Barock bis in die Gegenwart hatten der Kammerchor "cantus firmus Wetterau", der Kinder- und Jugendchor "Mörler Spatzen" und Organist Nicolo Sokoli so sorgfältig vorbereitet, dass es zum höchst sinnlichen Genuss geriet. Stehende Ovationen belohnten am Ende eine ebenso herausragende wie von tiefer Freude und Leidenschaft getragene Leistung. (...)
(...) Im romantischen ersten Kammerchor-Teil bestach feinsinnige Literatur in lateinischer Sprache aus der Feder von Zoltan Kodaly und Joseph Gabriel Rheinberger mit homogenem Chorklang, minutiöser Dynamik und absolut reinen Harmonien. Deutscher Barock von Osiander, Eccard, Wolters und Hassler prägte die bewegende Fortsetzung unter dem präzisen Dirigat von Werner Ciba. Insbesondere das transzendentale "Maria durch ein Dornwald ging" ging dem Auditorium unter die Haut. (...)
(...) In den festlichen Schlussakkord des runden Programms bezogen Chöre und Organist auch das Publikum ein: "Macht hoch die Tür" war nicht zuletzt Ausdruck für die durch die Musik weit geöffneten Herzen.
(Wetterauer Zeitung, 4. Dezember 2004 - hau)

Chöre mit furiosem Knalleffekt

Festkonzert des Koblenzer Kammerchors gemeinsam mit "cantus firmus"

(...) Präzise in Intonation und Absprache begeisterten die beiden Chöre auch durch ihre Ausdrucksstärke. So gelang den Sängern gleich zu Beginn mit dem plötzlichen Wechsel bei "Es ward Licht" vom piano ins fortissimo ein furioser Knalleffekt. Auch leise Passagen klangen voll und keineswegs hauchig. Am meisten bestachen die Chöre jedoch durch ihre enorme Klangfülle in den mächtigen homophonen Passagen. (...)
(...) Besonders klangvoll agierten die perfekt aufeinander abgestimmten Chöre noch einmal, als sie am Ende in Lob- und Dankeschöre ausbrachen und so den überaus gelungenen Konzertabend beschlossen. Das Publikum war überaus angetan und dankte den hervorragenden Akteuren mit mit Applaus. (...)
(Rheinzeitung Koblenz, 18. Oktober 2004 - Christiane Hausding)

Gelungener Abend der ökumenischen Begegnung

"Nacht der Kirchen" zieht mehr als 1000 Besucher an - Evangelische und Katholische Kirchengemeinden zufrieden

Der Chor cantus firmus Wetterau begeisterte in der Heilig-Geist-Kirche mit einem beeindruckenden Konzert.
(...) Beeindruckend waren auch das großartige Konzert von cantus firmus Wetterau und das Turmblasen des Posaunenchores; mehr als 300 Zuhörer wurden hier jeweils gezählt. (...)
(Wetterauer Zeitung, 6. Juli 2004)

Blick in die Kirchen

Die Friedberger Pfarrerin Susanne Domnick zieht Bilanz der ersten Nacht der Kirchen am Samstag

(...) Zahlreiche Besucher ließen sich von Musik bewegen, in der Burgkirche ein Flötenensemble, in der Heilig-Geist-Kirche Chormusik zum Zuhören und Mitsingen von der Friedberger und Oberhessischen Kantorei, die Begleitung der Kirchenführung durch den Katholischen Kirchenchor, ein gelungenes Konzert zum Abschluss vom cantus firmus Wetterau und das Turmblasen des Posaunenchores waren Magneten für mehr als 300 Zuhörerinnen und Zuhörer.
(Frankfurter Rundschau, 6. Juli 2004)

Mache mich zum Werkzeug deines Friedens

Chor "cantus firmus" sang unter der Leitung von Werner Ciba in Laubach Werke von der Renaissance bis zur Moderne

(...) Der renommierte Chorleiter beeindruckte mit seinem Dirigat (...) Die präzisen Einsätze des Dirigenten und die Leistungsfähigkeit des Chores machten das Konzert zu einem beeindruckenden Erlebnis. (...) 120 Zuhörer spendeten dem Chor und dem Dirigenten noch lange anhaltenden Beifall.
(Gießener Anzeiger, 9. Juni 2004 )

In Laubach

gab der Kammerchor "cantus firmus" am Samstag aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens ein Konzert in der Stadtkirche. (...) Insgesamt wurde dem Laubacher Publikum ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Programm geboten, das höchste Anforderungen an den Chor stellte und in dem jedes Stück in einem anderen Programm als Höhepunkt gegolten hätte.
(Gießener Allgemeine, 12. Juni 2004 )

Musikalischer Genuss auf höchstem Niveau

Premiere bei Wettenberger Winterkonzerten: Erstmals Veranstaltungen auf Burg Gleiberg - "cantus firmus Wetterau" gefiel

(...) Was ihnen der 1984 von seinem Leiter Werner Ciba gegründete und in Friedberg ansässige Chor mit gut 30 Aktiven an chormusikalischen Genüssen darreichte, hält strengen Bewertungsmaßstäben und hohen Ansprüchen an das Niveau spielend stand und reiht die Sängerschar in die Sphalanx der führenden hessischen Chöre ein.
(...) ging nach rund zwei Stunden ein bemerkenswertes Musikerlebnis in ritterlichem Ambiente zu Ende, das die große Zuhörergemeinde erfreute und beeindruckte. Auf der Burg machte der Chor seinem Namen "cantus firmus" gleich "sicherer Gesang" alle Ehre. (...)
(Gießener Anzeiger, 5. November 2003)

Musikalische Delikatessen aus fünf Jahrhunderten

Lieder, Kanons und Madrigale: Kammerchor "cantus firmus" aus der Wetterau begeisterte im Arnsburger Mönchsaal

(...) brachte der Kammerchor "cantus firmus" Wetterau am Samstag eine Fülle "Musikalischer Köstlichkeiten aus fünf Jahrhunderten" mit in den dicht besetzten Mönchsaal. Unter der Leitung von Werner Ciba aus Rockenberg, Dozent an der Universität Koblenz, und aufgelockert durch die äußerst humorvolle Moderation von Stefan Groos erlebten die Gäste ein mitreißendes und ebenso vielseitiges wie umfangreiches Konzert. Die wechselnde Mimik und die lockere Körperbewegung der Sängerinnen und Sänger ließen ihre Freude am Singen erahnen.
(...) Nach dem riesigen verdienten Applaus verteilten sich die Sängerinnen und Sänger im ganzen Saal und intonierten ein stimmungsvolles "Gute Nacht"-Lied.
(Gießener Allgemeine, 11. November 2003)

Leider wollten nur wenige Zuhörer die musikalischen Leckerbissen im Weilburger Komödienbau genießen

Mit dem Konzert "Leckerbissen der Chormusik" bot der Kammerchor "cantus firmus Wetterau" musikalische Köstlichkeiten aus fünf Jahrhunderten im Komödienbau. Die wenigen Besucher, die in den Komödienbau gekommen waren, konnten (...) einen Abend auf hohem musikalischen Niveau erleben und genießen. Der Chor bot einen Gesang, der sich auszeichnete durch strahlende Sopranstimmen, einen harmonischen und aufeinander abgestimmten Zusammenklang, eine sehr genau ausgearbeitete Dynamik und Ausdruck, Freude am Singen sowie durch eine deutliche Aussprache.(...)
(Nassauer Tageblatt, 4. November 2003 - Christine Kissel)

"Liebe und Abschied, Essen und Trinken"

"cantus firmus Wetterau" bot "Leckerbissen der Chormusik" aus fünf Jahrhunderten

Im Saal des Albert-Stohr-Hauses mussten weitere Stühle gestellt werden, damit alle Zuhörer Platz fanden: Der Kammerchor "cantus firmus Wetterau" hatte unter dem Titel "Leckerbissen der Chormusik" zu einem Werkstattkonzert eingeladen. Werkstattcharakter hatten die Darbietungen der knapp 30 Sängerinnen und Sänger allerdings nicht, in mittlerweile gewohnter Manier trug der Chor sein Programm sicher und mit großem Engagement vor. (...)
Nicht nur mit der musikalischen Vorbereitung hatte sich der cantus firmus große Mühe gegeben. Mitglieder und Freunde des Chores verwöhnten in der Pause das Publikum mit Getränken und zum Programm passenden Häppchen (...).
Lang anhaltender und begeisterter Applaus belohnte den cantus firmus für ein abwechslungsreiches Konzert, das trotz der stilistischen Vielfalt nicht den Eindruck eines bunten Flickenteppichs entstehen ließ.
(Wetterauer Zeitung, 20. Juni 2003)

Geistlich-musikalisches Feuerwerk gezündet

Adventskonzert von "Mörler Spatzen", "cantus firmus Wetterau" und rumänischem Gastchor begeistert gefeiert

Mit ihrem ersten gemeinsamen Adventskonzert hatten der Kinder- und Jugendchor "Mörler Spatzen" und der Kammerchor "cantus firmus Wetterau" kürzlich so viele Besucher in die St. Bonifatiuskirche gelockt, dass im schmucken Kirchenschiff nur mit Mühe alle Freunde vorzüglicher A-cappella-Musik einen Platz fanden, um sich dem brillanten Feuerwerk geistlicher Musik hinzugeben und es mit lang anhaltendem herzlichen Applaus zu bedenken. (...)
Ein Hörerlebnis der besonderen Art war schließlich unter dem Dirigat von Chorgründer Werner Ciba der raumfüllende Klang des Kammerchores "cantus firmus Wetterau", dessen Namen man getrost wörtlich nehmen und eine gute Portion Ausdruckskraft hinzufügen darf. (...) stammen die Chorsätze, die das Wetterauer Kammerensemble auf bestechend hohem Niveau darbrachte - von besonderer Intensität nicht zuletzt das "Rorando coeli" von Jan Kampanus Vodnansky mit seinem wundervollen "Echo-Effekt". (...)
(Wetterauer Zeitung, 20. Dezember 2002 - Hausmanns)

Chormusik auf höchstem Niveau geboten

Kammerchor cantus firmus Wetterau überzeugte seine Zuhörer einmal mehr bei Konzerten in Ilbenstadt und Rockenberg

(...) "Kammerchor cantus firmus Wetterau" hat sich (...) zu den führenden Chören in Hessen und darüber hinaus im Bundesgebiet durch erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Chorwettbewerben profiliert. Die Erfolge basieren auf der außerordentlich intensiven und motivierenden Arbeit ihres Dirigenten (...). Und mit dieser Sicherheit konnte der "Kammerchor cantus firmus Wetterau" am Wochenende in seinen beiden Konzerten (...) die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer restlos beeindrucken. Hinzu kommt noch, dass Werner Ciba weiß, wie ein hochkarätiges, anspruchsvolles, aber wirksames Programm,fernab von wohlfeiler Tagesmode, zu gestalten ist.
(...) In der Mitte des Konzertes (...) standen drei Werke von Johann Sebastian Bach (...) Die beiden aus dem Chor kommenden Solisten - Sabine Kießling-Parr (Sopran) und Stefan Groos (Bariton), beide Schüler von Anne Ciba, bewältigten ihre Aufgabe - Rezitativ und Arie (Duett) - mit schönen, gut sitzenden Stimmen und bestätigten, über welches stimmliche Potenzial der Chor verfügt. Sie wurden von Eva-Maria Anton-Sokoli hervorragend begleitet. (...)
(Wetterauer Zeitung, 12.Juni 2002 - Josef Flörsch)

Kammerchor "cantus firmus" begeistert in Rockenberg und Ilbenstadt

Chormusik auf höchstem Niveau bot der Kammerchor "cantus firmus" unter der Leitung von Werner Ciba bei zwei Konzerten (...) Die Besucher der Konzerte waren von den Darbietungen des Chors beeindruckt. (...)
(Butzbacher Zeitung, 17. Juni 2002)

cantus firmus überzeugte in Arnsburg

Chorkonzert im Mönchsaal des Klosters auf höchstem Niveau - Hohelied Salomons als Höhepunkt

(...) cantus firmus, der von hervorragenden Solisten (...) unterstützt wurde, meisterte die anspruchsvollsten Partituren mit Bravour. Sensibel für inhaltliche und musikalische Nuancen, sang sich der Chor in Arnsburg durch das Programm, begeisterte mit vollmundigem Klang und eine angesichts der Chorgröße erstaunlichen Homogenität.
Fazit: Die Sänger, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Chormusik in ihrer stilistischen Breite zu erarbeiten und in Konzerten auf möglichst hohem Niveau darzubieten, machten ihrem Namen alle Ehre."cantus firmus" heißt übersetzt "sicherer Gesang".
(Gießener Allgemeine, 11. Juni 2001)

Beglückende Klagelieder

Cantus firmus und zwischenTöne sangen wie aus einem Chor

Die (...) Heilig-Geist-Kirche war schon lange nicht mehr von allen Altersstufen so gut besucht. (...) Das ehrgeizige Projekt der etwa 90 Sängerinnen und Sänger gelang ganz und gar: Der Gesang der Chöre war so homogen, dass die Zuhörer vergaßen, dass die Sänger zwei unterschiedlichen Gruppen angehörten, (...) Vollklingende Stimmen erfüllten die Kirche, und es war den Chören ein Leichtes, die Zuhörer in die Rolle von Trauernden zu versetzen. (...) Tosender Applaus belohnte die Musiker, denen weiter viele Zuhörer zu wünschen sind.
(Frankfurter Rundschau, 28. November 2000 - Daniela Unger)

"Den Tag des Zorns am eigenen Leib gespürt"

Nach (...) wirkten die klassichen Kadenzen Mozarts umso reiner und gefühlvoller. Die Atmosphäre des ersten Satzes des Requiems umfing den Hörer mit einem düsteren Moll-Akkord. Schon hier stellte der aus den beiden Ensembles "cantus firmus Wetterau" und "zwischenTöne Bad Vilbel" bestehende Gesamtchor unter der Leitung von Werner Ciba und Herbert Helfrich sein Können unter Beweis: Mit dem "Kyrie eleison" brachte nach der anfänglichen Homofonie die folgende gewaltige Fuge rhythmische Präzision und stimmliche Beweglichkeit ins Spiel. Gelungene dynamische Schattierungen während des "Dies Irae" ließen den Zuhörer den "Tag des Zorns" am eignen Leib miterleben. (...)
Insgesamt beeindruckten die Musiker mit einer überzeugenden Aufführung. Kaum war (...) verklungen, belohnten die Zuschauer die Interpreten für ihre Leistung mit lang anhaltendem Applaus.
(Wetterauer Zeitung, 29. November 2000 - Christina Rühl)

Das Erlebnis: Mozarts Requiem

Der Chor, die Solisten und das Orchester erfreuten die Zuhörer in der Nikolaus Kirche mit einer ausgereiften, überzeugenden Darbietung der beliebten Komposition. Tosender Applaus belohnte die Akteure.
(Bad Vilbeler Neue Presse, 28. November 2000 - Christine Krebs)

Gänsehaut-Atmosphäre in der Gleiberger Kirche

Der Kammerchor "cantus firmus wetterau" bot eine solch grandiose Vorstellung in der Gleiberger Kirche, dass es den meisten der begeisterten Zuhörer trotz hochsommerlicher Temperaturen eine Gänsehaut verschaffte. 35 hervorragend gebildete Stimmen der meist noch jungen Mitglieder machten ihrem Namen alle Ehre, denn übersetzt bedeutet "cantus firmus" "sicherer Gesang". (...)
(Gießener Allgemeine Zeitung, 15. September 1999)

Mal geistliche Motette, mal derbes Sauflied

(...) unter hervorragender Leitung von Werner Ciba machten die 35 aktiven Mitglieder (...) ihrem Namen "cantus firmus" alle Ehre. (...) Die (...) von den Sängerinnen und Sängern verlangte Tonsicherheit, gepaart mit einem guten rhythmischen Gefühl, wurde vom Chor exzellent gemeistert (...)
(Wetterauer Zeitung, 18. September 1999)

Gefühlsbetont und selbstbewußt

Der Chor (...) überzeugte mit seinem Vortrag von romantischen Werken in der Augustinerschule
(...) zeigte das Ensemble unter Leitung von Werner Ciba, welch musikalisches Potential in den überwiegend jungen Vokalisten steckt. (...) Äußerst flexibel im Wechsel von Ausdruck und Lautstärke legte der Chor stets größten Wert auf die stimmliche Perfektion (...)
(Frankfurter Rundschau, 4. März 1999 - Gabriele Clemens)

Zauberhafter Chorgesang mit "cantus firmus"

Das Konzert des Kammerchores "cantus firmus wetterau" unter der Leitung von Werner Ciba und des Pianisten Joachim Wagenhäuser (...)ist (...) von zahlreichen Zuhörern zu Recht stürmisch gefeiert worden. Eine saubere Intonation, Sangesfreude und Musizierwitz verbanden sich unter dem klugen Dirigat von Ciba zu einer klangschönen Synthese. (...) ist es an der Zeit, das kluge, engagierte und sensible Dirigat Werner Cibas zu loben, das wesentlich zum Gelingen des Abends beitrug. (...)
(Gießener Anzeiger, 1.März 1999 - Reinhard Fiedler)

Mit der Glocke um die Wette gesungen

Geistliche Chormusik in der Burgkirche: Moderne und klassische Werke perfekt dargeboten.
(...) Dieser Tage bewies der cantus firmus Wetterau zusammen mit dem Jungen Chor Bensheim sein Können in der vollbesetzten Burgkirche (...) Vor allem Durufles Bearbeitung gregorianischer Themen mit seinem komplizierten Zusammenspiel männlicher und weiblicher Stimmlagen und seinen reichen Variationen stellte hohe Anforderungen an den Chor, doch meisterte dieser sie mühelos. Makellos und klar, manchmal fast ätherisch und doch wieder unerhört kraftvoll, gestaltete sich der Gesang: eine perfekte Ensembleleistung. (...) Lang anhaltender Beifall belohnte eine ausgezeichnete Leistung beider Chöre. Da der Hessische Rundfunk das Konzert mitschnitt, besteht noch einmal die Möglichkeit, diese Leistung zu genießen.(...)
(Wetterauer Zeitung, 28. Januar 1998)

Bruckner-Messe in Maßstäbe setzender Darbietung

"cantus firmus Wetterau" ließ Zweifel aufkommen, ob da tatsächlich ein Laienchor am Werk war
(...) war ein Konzert, das Maßstäbe setzt, an dem sich künftige Aufführungen messen lassen müssen. Ein Konzert der Spitzenklasse (...) Da ließ kein Vibrato den Klang flimmern, präzise Intonation und extrem sauber gesungene Schlußwendungen ließen Zweifel aufkommen, ob da tatsächlich ein Laienchor am Werk war. Man geriet ins Schwärmen. (...) Musikalität, eiserne Disziplin und äußerste Konzentration, gepaart mit den Fähigkeiten eines hochkarätigen Dirigenten (...), mehr kann man sich für ein Konzert nicht wünschen.
(Gießener Anzeiger, 3. Juni 1997 - Christian Rupp)

Sänger zu Höchstleistungen geführt

Dirigent Werner Ciba und "cantus firmus Wetterau" überzeugen mit erstklassischem Konzert in der Basilika
(...) Ein ausgezeichnetes, selten zu hörendes Programm lockte viele Besucherinnen und Besucher in die romanische Basilika, so daß das Gotteshaus fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. (...)
Werner Ciba, der Dirigent beider Chöre, setzte zu Beginn drei Stücke des irischen Komponisten Charles Villiers Stanford (...) auf das Programm. (...) seine drei Motetten, die die zusammengefaßten Konzertchöre mit ausgefeilter Stimmkultur (stimmpädagogisch von Anne Ciba betreut) wirkungsvoll darboten. Feinsinnig deutete Werner Ciba die fesselnden Chöre, (...) Höhepunkt diese A-Capella-Kunst war die doppelchörige Motette "Caelos ascendit hodie", in welcher der Chor mit Verve den affektenreichen Gehalt der Komposition jubelnd aussingen konnte. (...)
Zur Einweihung der Votivkapelle des neuen Linzer Domes hatte Anton Bruckner (...) die "Messe e-moll" komponiert. (...) Wir wissen, daß die Messe noch heute (...) zu den schwierigsten Werken der Kirchenmusik zählt. Extreme Höhen verlangen von den Choristen das Äußerste, ebenso die dynamischen Gegensätze.Instrumental begleitete Stellen wechseln mit A-capella-Passagen, so daß bei schwierigsten Harmonien jedes Abweichen deutlich hörbar wird. Das etwa 55 Choristen starke Ensemble bewältigte mit - von kleineren Unebenheiten abgesehen - bewunderungswürdiger Sicherheit und Manier alle Schwierigkeiten. Das ist vor allem ein Verdienst des Dirigenten Werner Ciba, der mit Musikalität, geistiger Spannkraft und Intensität seinen Chor und die Instrumentalisten zu musikalischen Höchstleistungen anspornte. (...)
(Wetterauer Zeitung, 30. Mai 1997 - Josef Flörsch)